WM-Start der Nati: Bitteres 1:1 gegen Katar – heute zählt es gegen Bosnien

Der WM-Auftakt der Nati verlief anders als erhofft. In Santa Clara bei San Francisco führte die Schweiz gegen Katar lange mit 1:0, ehe Boualem Khoukhi in der Nachspielzeit per Kopfball zum Ausgleich traf. Ein bitteres Ende eines Spiels, das die Schweiz eigentlich im Griff hatte. Heute folgt das zweite Gruppenspiel gegen Bosnien-Herzegowina.

Das Spiel gegen Katar

Die Nati startete gut und ging durch einen Penalty von Breel Embolo früh in Führung. Danach kontrollierte sie das Spiel, verpasste es aber, den zweiten Treffer nachzulegen. Katar verteidigte tief und wartete auf seine Chance. Diese kam in der Nachspielzeit nach einer hohen Hereingabe. Ein Lehrstück darüber, wie gefährlich es ist, ein knappes Resultat verwalten zu wollen.

Die Lage in der Gruppe B

Da auch das Eröffnungsspiel der Gruppe zwischen Kanada und Bosnien-Herzegowina 1:1 endete, haben nach dem ersten Spieltag alle vier Teams einen Punkt. Die Ausgangslage ist also offen. Mit einem Sieg gegen Bosnien könnte sich die Schweiz eine hervorragende Position für das abschliessende Spiel gegen Kanada in Vancouver verschaffen.

Der Gegner: Bosnien-Herzegowina

Die Bosnier sind mit grosser Euphorie ins Turnier gestartet, nachdem sie in den Playoffs Italien ausgeschaltet hatten. Sie verfügen über technisch starke Spieler und sind bei Standards gefährlich. Gegen Kanada zeigten sie, dass sie auch gegen einen Gastgeber bestehen können. Für die Nati wird es darauf ankommen, die eigenen Chancen konsequenter zu nutzen als gegen Katar.

Die Lehre aus dem Katar-Spiel

Was wir aus dem ersten Spiel lernen können, gilt für jeden Fussballer: Chancen müssen genutzt werden. Die Schweiz hatte genug Möglichkeiten, das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Doch im entscheidenden Moment fehlte die letzte Präzision. Im Fussball werden solche Versäumnisse oft bestraft.

Für Amateure heisst das: Effizienz vor dem Tor ist trainierbar. Wer im Training regelmässig unter spielnahen Bedingungen abschliesst, bleibt auch in wichtigen Momenten ruhig. Besonders wertvoll sind Übungen, bei denen der Ball direkt genommen wird, denn im Strafraum bleibt selten Zeit für eine Annahme.

Kopfbälle verteidigen

Auch das Gegentor ist lehrreich. Hohe Hereingaben in der Schlussphase gehören zu den gefährlichsten Situationen im Fussball. Verteidiger müssen den Ball und den Gegenspieler gleichzeitig im Blick behalten, sich rechtzeitig positionieren und entschlossen zum Ball gehen. Gerade wenn die Beine müde sind, entscheiden Konzentration und Körpersprache.

WM-Fieber zu Hause

Auch wenn der Auftakt nicht nach Wunsch lief: Die WM ist in der Schweiz angekommen. Und in den Gärten wird in diesen Tagen wieder fleissig gekickt, denn eine WM motiviert Kinder und Erwachsene gleichermassen, selbst den Ball zu treffen.

Selbst ausprobieren

Wer nach dem Spiel Lust bekommt, an seinem eigenen Abschluss zu arbeiten, kann mit einfachen Übungen beginnen. Mit dem VOLLEYCHAMP® liegt der Ball für einen Volley bereit, und du kannst üben, ihn präzise und flach aufs Tor zu bringen. Genau die Präzision, die der Nati gegen Katar am Ende gefehlt hat.

Heute gilt es

Die WM ist noch jung, und ein Unentschieden zum Auftakt ist kein Beinbruch. Mit einem Sieg gegen Bosnien wäre die Welt wieder in Ordnung. Wir glauben an die Nati.

Drei Punkte, die jetzt zählen

Im neuen Format mit 48 Teams kommen auch die besten Gruppendritten weiter. Ein Fehlstart ist also kein Drama. Wer aber den Gruppensieg will und damit in der Runde der letzten 32 einen vermeintlich leichteren Gegner, braucht heute drei Punkte. Die Mannschaft weiss das, und sie hat in der Qualifikation gezeigt, dass sie auf Rückschläge reagieren kann.

Hopp Schwiiz!

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