In zwei Wochen ist es so weit: Am 11. Juni beginnt mit dem Eröffnungsspiel im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt die Fussball-Weltmeisterschaft 2026. Es ist das grösste Turnier in der Geschichte des Fussballs. Hier sind alle wichtigen Fakten auf einen Blick.
Die Zahlen
- 48 Mannschaften, so viele wie nie zuvor
- 104 Spiele statt bisher 64
- 16 Spielorte in drei Ländern: elf in den USA, drei in Mexiko, zwei in Kanada
- 39 Turniertage vom 11. Juni bis zum 19. Juli
Das neue Format
Die 48 Teams spielen in zwölf Vierergruppen. Die Gruppenersten und -zweiten sowie die acht besten Gruppendritten erreichen eine neue K.-o.-Runde der letzten 32. Danach geht es wie gewohnt über Achtelfinal, Viertelfinal und Halbfinal zum Final. Wer Weltmeister werden will, muss also acht Spiele bestreiten, eines mehr als bisher.
Die Gruppe der Schweiz
Die Nati spielt in der Gruppe B:
- Samstag, 13. Juni: Katar – Schweiz in Santa Clara bei San Francisco
- Donnerstag, 18. Juni: Schweiz – Bosnien-Herzegowina
- Mittwoch, 24. Juni: Schweiz – Kanada in Vancouver
Bosnien-Herzegowina hat sich in den Playoffs durchgesetzt und im Final Italien im Penaltyschiessen bezwungen. Die Italiener verpassen damit die dritte Weltmeisterschaft in Folge. Für die Schweiz bedeutet das einen Gegner, der mit viel Euphorie ins Turnier geht.
Die Favoriten
Zu den grossen Favoriten zählen Europameister Spanien, Titelverteidiger Argentinien, Frankreich, England und Brasilien. Auch Portugal und Deutschland haben hohe Ambitionen. Spannend wird, ob eine der Gastgebernationen, allen voran die USA, vom Heimvorteil profitieren kann.
Die Finalspiele
Die Halbfinals finden am 14. Juli in Arlington bei Dallas und am 15. Juli in Atlanta statt. Der Final wird am 19. Juli im MetLife Stadium bei New York ausgetragen.
Der Ball
Gespielt wird mit der Trionda von Adidas. Der Ball besteht aus nur vier Panels und trägt Symbole der drei Gastgeberländer. Ein Sensor im Inneren liefert dem Video-Schiedsrichter präzise Daten.
Was die Nati erreichen kann
Die Schweiz geht ungeschlagen aus der Qualifikation ins Turnier. Die Gruppe ist machbar, und durch das neue Format sind die Chancen auf die K.-o.-Phase gut. Der grosse Traum ist der erste WM-Viertelfinal seit 1954. In den letzten Jahren war die Nati an Weltmeisterschaften mehrmals im Achtelfinal gescheitert. Diese Hürde zu überwinden, wäre historisch.
Tipps für Fans in der Schweiz
- Wegen der Zeitverschiebung finden viele Spiele am späten Abend oder in der Nacht statt.
- Viele Städte und Vereine organisieren Public Viewings.
- Für Kinder lohnt es sich, Spiele am Wochenende oder zu früheren Anstosszeiten auszuwählen.
Selbst in WM-Form kommen
Eine WM ist die beste Motivation, selbst wieder öfter zum Ball zu greifen. Ob du im Verein spielst oder einfach mit Freunden im Park kickst: Ein paar Minuten gezieltes Techniktraining machen dich besser. Mit dem VOLLEYCHAMP® trainierst du Volleys und Direktabnahmen ohne Partner, und bei der nächsten WM-Party kannst du mit einer kleinen Volley-Challenge für Stimmung sorgen.
Ein Turnier der Superlative
Noch nie war eine WM geografisch so ausgedehnt. Zwischen Vancouver im Nordwesten und Mexiko-Stadt im Süden liegen Tausende Kilometer. Die Teams müssen sich auf lange Reisen, verschiedene Zeitzonen und teils grosse Hitze einstellen. Wer das am besten managt, hat einen Vorteil. Dass die Nati ihre Gruppenspiele an der Westküste bestreitet, ist dabei ein Pluspunkt: Die Wege zwischen den Spielorten sind vergleichsweise kurz.
Der Countdown läuft. Hopp Schwiiz!