Traumstart in die WM-Quali: 7:0 Tore nach zwei Spielen

Besser hätte der Start kaum laufen können. Die Schweizer Nationalmannschaft hat ihre ersten beiden Spiele in der Qualifikation für die WM 2026 klar gewonnen. Nach dem 4:0 gegen Kosovo und dem 3:0 gegen Slowenien, beide im Basler St. Jakob-Park, steht die Nati mit sechs Punkten und 7:0 Toren an der Spitze der Gruppe B.

Die Ausgangslage

In der Gruppe B trifft die Schweiz auf Schweden, Slowenien und Kosovo. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich direkt für die WM in den USA, Kanada und Mexiko. Der Zweite muss in die Playoffs. Jeder Punkt zählt also, und ein Fehlstart hätte die Lage sofort kompliziert gemacht.

4:0 gegen Kosovo

Zum Auftakt zeigte die Nati gegen Kosovo eine konzentrierte Leistung. Schon zur Pause war die Partie entschieden. Breel Embolo traf doppelt und unterstrich seine Bedeutung als Sturmspitze. Die Mannschaft spielte zielstrebig, nutzte ihre Chancen konsequent und liess defensiv nichts zu.

3:0 gegen Slowenien

Drei Tage später folgte gegen Slowenien die Bestätigung. Auch dieses Spiel war früh entschieden. Die Schweiz kontrollierte das Geschehen und liess dem Gegner kaum Raum. Zwei Spiele, zwei Siege, kein Gegentor: Ein Start, der Selbstvertrauen gibt.

Was diese Nati auszeichnet

Unter Trainer Murat Yakin hat sich die Mannschaft nach der starken EM 2024 weiterentwickelt. Mit Granit Xhaka als Captain und Leader im Mittelfeld, einer stabilen Abwehr und einer Offensive, die effizient abschliesst, wirkt das Team gefestigt. Jüngere Spieler drängen nach, und die Konkurrenz um die Plätze belebt die Mannschaft.

Effizienz vor dem Tor

Besonders auffällig war in beiden Spielen die Effizienz. Die Nati brauchte nicht unzählige Chancen, um zu treffen. Sie nutzte ihre Möglichkeiten, oft mit dem ersten oder zweiten Kontakt. Das ist ein Merkmal guter Mannschaften: Sie machen aus wenig viel.

Für Amateure ist das eine wichtige Lehre. Im eigenen Spiel ergeben sich oft nur wenige echte Torchancen. Wer diese nutzt, gewinnt. Und Effizienz vor dem Tor ist vor allem eine Frage der Technik und der Ruhe im Abschluss.

Im Oktober wird es ernst

Im Oktober stehen zwei Auswärtsspiele an: in Schweden und in Slowenien. Vor allem das Duell mit Schweden dürfte richtungsweisend sein. Die Schweden gelten mit ihren starken Offensivspielern als härtester Konkurrent um den Gruppensieg. Ein Erfolg in Stockholm wäre ein grosser Schritt Richtung Amerika.

Die WM 2026 im Blick

Die nächste Weltmeisterschaft wird die grösste aller Zeiten: 48 Teams, drei Gastgeberländer und über 100 Spiele. Die Schweiz war bei den letzten fünf Weltmeisterschaften dabei. Eine sechste Teilnahme in Folge ist das klare Ziel.

Selbst effizient werden

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Heimstärke in Basel

Bemerkenswert war auch die Stimmung im St. Jakob-Park. Zwei Heimspiele in Basel, zwei Siege: Die Unterstützung des Publikums ist für die Nati ein echter Faktor. Diese Verbindung zwischen Team und Publikum ist in einer langen Qualifikation ein wichtiger Faktor.

Wir freuen uns auf den Oktober und drücken der Nati die Daumen. Hopp Schwiiz!

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