Klub-WM 2025: 32 Teams, neues Format, neue Regeln

Die Saison in Europa ist kaum vorbei, schon steht das nächste grosse Turnier an. Vom 14. Juni bis 13. Juli findet in den USA die erste Klub-Weltmeisterschaft im neuen Format statt. Statt wie bisher sieben nehmen nun 32 Mannschaften aus allen Kontinenten teil. Ein Überblick.

Das neue Format

Die Klub-WM erinnert in ihrem Aufbau an eine Nationalmannschafts-WM. Die 32 Teams spielen in acht Vierergruppen, die beiden Besten jeder Gruppe erreichen die Achtelfinals. Danach geht es im K.-o.-Modus weiter bis zum Final am 13. Juli im MetLife Stadium bei New York. Gespielt wird in zwölf Stadien in elf US-Städten.

Die Teilnehmer

Aus Europa sind zwölf Klubs dabei, darunter Real Madrid, Manchester City, Bayern München, Chelsea, Inter Mailand, Juventus, Borussia Dortmund und Atlético Madrid. Paris Saint-Germain reist als frischgebackener Champions-League-Sieger an, nachdem das Team den Final in München klar gegen Inter gewonnen hat. Aus Südamerika kommen unter anderem Flamengo, Palmeiras, River Plate und Boca Juniors. Das Eröffnungsspiel bestreitet am 14. Juni in Miami Inter Miami mit Lionel Messi gegen Al Ahly aus Ägypten.

Schweizer Beteiligung

Ein Schweizer Klub ist nicht dabei, Schweizer Spieler aber schon. Manuel Akanji mit Manchester City und Yann Sommer mit Inter Mailand gehören zu den bekanntesten Namen. Für beide ist es nach einer langen Saison noch einmal eine besondere Herausforderung.

Neue Regeln im Test

Spannend ist das Turnier auch aus Regelsicht. Die neue Acht-Sekunden-Regel für Torhüter wird hier bereits angewendet, noch vor dem offiziellen Inkrafttreten am 1. Juli. Hält ein Torhüter den Ball zu lange, gibt es Eckstoss. Zudem tragen die Schiedsrichter Bodycams, deren Bilder teilweise live im Fernsehen gezeigt werden sollen. So erleben Zuschauer Entscheidungen erstmals aus der Perspektive des Unparteiischen.

Kritik an der Belastung

Nicht alle sind begeistert. Spielergewerkschaften und Trainer kritisieren, dass die Saison für viele Profis damit kaum eine Pause kennt. Wer im Mai noch Champions League gespielt hat, steht im Juni und Juli schon wieder auf dem Platz, und im August beginnt die neue Saison. Wie sich das auf Leistung und Verletzungsrisiko auswirkt, wird man in den kommenden Monaten sehen.

Sommer, Hitze und Technik

Gespielt wird im amerikanischen Sommer, teilweise bei grosser Hitze. Unter solchen Bedingungen wird ein ökonomischer Spielstil wichtig. Teams, die den Ball laufen lassen und Chancen effizient nutzen, sparen Kraft. Wer im entscheidenden Moment einen sauberen Abschluss hinbekommt, muss nicht zehnmal anlaufen.

Das gilt auch für dein Sommertraining. Statt dich bei 30 Grad stundenlang zu verausgaben, sind kurze, gezielte Technikeinheiten am Morgen oder Abend sinnvoller. Zehn konzentrierte Minuten Volley-Training mit dem VOLLEYCHAMP® bringen mehr als eine Stunde ohne Plan. Und vergiss nicht, genügend zu trinken.

Unser Tipp

Schau dir die Spiele mit einem besonderen Blick an: Achte darauf, wie viele Tore nach Direktabnahmen oder Volleys fallen. Gerade bei hohem Tempo und müden Abwehrreihen entstehen oft Abpraller, die ohne Annahme verwertet werden müssen. Vielleicht entdeckst du dabei die eine oder andere Technik, die du selbst ausprobieren möchtest.

Ein Turnier mit offenem Ausgang

Ob sich die neue Klub-WM als Erfolg erweist, wird sich zeigen. Sicher ist: Für Fans ist es eine seltene Gelegenheit, Mannschaften aus verschiedenen Kontinenten direkt gegeneinander zu sehen. Ein brasilianisches Spitzenteam gegen einen europäischen Riesen, das gab es bisher nur selten. Wir sind gespannt, ob die Europäer dominieren oder ob die Südamerikaner überraschen.

Viel Spass beim Zuschauen!

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