In sechs Wochen beginnt die Europameisterschaft in Deutschland. Die Schweizer Nationalmannschaft ist zum dritten Mal in Folge an einer EM-Endrunde dabei und trifft in der Gruppe A auf Gastgeber Deutschland, Schottland und Ungarn. Hier ist alles, was du zur Vorrunde wissen musst.
Der Spielplan der Nati
- Samstag, 15. Juni: Ungarn – Schweiz in Köln
- Mittwoch, 19. Juni: Schottland – Schweiz in Köln
- Sonntag, 23. Juni: Schweiz – Deutschland in Frankfurt
Das Eröffnungsspiel bestreiten Deutschland und Schottland am 14. Juni in München. Der Final findet am 14. Juli in Berlin statt.
Der Modus
24 Mannschaften spielen in sechs Vierergruppen. Die ersten beiden jeder Gruppe sowie die vier besten Gruppendritten erreichen die Achtelfinals. Die Chancen auf ein Weiterkommen sind also gut, ein Fehlstart sollte aber vermieden werden.
Die Gegner im Überblick
Ungarn ist ein unangenehmer Auftaktgegner. Die Mannschaft ist gut organisiert und hat mit Dominik Szoboszlai vom FC Liverpool einen Spielmacher, der Standards und Distanzschüsse beherrscht.
Schottland lebt von Einsatz, Kampf und einer enormen Fan-Unterstützung. Tausende Schotten werden nach Köln reisen.
Deutschland spielt die EM im eigenen Land und wird von der Euphorie getragen. Für die Nati ist das Duell zum Abschluss der Gruppenphase ein Höhepunkt.
Die Nati: erfahren und eingespielt
Die Schweiz hat in den letzten Jahren regelmässig die K.-o.-Runde erreicht. Unvergessen ist der Achtelfinal-Sieg gegen Weltmeister Frankreich an der EM 2021. Mit Spielern wie Granit Xhaka, Manuel Akanji, Yann Sommer und Xherdan Shaqiri verfügt das Team über viel Turniererfahrung.
Die EM in Zahlen
- 24 Mannschaften
- 51 Spiele
- 10 Spielorte: Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart
- 1 Pokal, den Italien als Titelverteidiger mitbringt
Für Schweizer Fans ist die EM so nah wie selten. Köln und Frankfurt sind mit dem Zug in wenigen Stunden erreichbar, und viele Fans werden sich auf den Weg machen. Wer kein Ticket hat, findet in vielen Schweizer Städten Public Viewings.
Turniere werden vor dem Tor entschieden
Bei grossen Turnieren sind die Spiele oft eng. Viele Partien werden durch einen einzigen Moment entschieden: einen Standard, einen Abpraller oder eine Direktabnahme nach einer Flanke. Mannschaften, die solche Chancen eiskalt nutzen, kommen weit.
Das gilt auch für den Amateurfussball. Wer im entscheidenden Moment ruhig bleibt und den Ball sauber trifft, macht den Unterschied. Diese Ruhe entsteht im Training: durch so viele Wiederholungen, dass die Bewegung automatisch abläuft.
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Unsere Prognose? Lieber keine!
Ob die Nati die Gruppe übersteht, wird sich auf dem Platz zeigen. Klar ist: Der Auftakt gegen Ungarn hat grosses Gewicht. Mit einem Sieg im ersten Spiel wäre die Ausgangslage hervorragend, und man könnte die Duelle gegen Schottland und Deutschland mit mehr Ruhe angehen. Turniererfahrung, eine stabile Abwehr und Spieler, die in den entscheidenden Momenten den Abschluss suchen, sprechen jedenfalls für die Schweiz.
Wir freuen uns auf einen spannenden Fussballsommer. Hopp Schwiiz!