Die neue Champions League: So funktioniert das Ligasystem - VOLLEYCHAMP.COM

In knapp zwei Wochen beginnt die Champions League, und sie sieht anders aus als je zuvor. Die bekannte Gruppenphase mit acht Vierergruppen ist Geschichte. Stattdessen gibt es eine grosse Ligaphase mit 36 Teams. Mit den Young Boys ist auch ein Schweizer Klub dabei, der sich in den Playoffs gegen Galatasaray durchgesetzt hat. Hier erfährst du, wie das neue Format funktioniert.

Eine Tabelle für alle

Statt in Gruppen spielen alle 36 Mannschaften in einer gemeinsamen Tabelle. Jedes Team bestreitet acht Spiele gegen acht verschiedene Gegner, vier davon zu Hause und vier auswärts. Die Gegner werden aus vier Lostöpfen ermittelt: Jede Mannschaft trifft auf je zwei Teams aus jedem Topf.

Wer kommt weiter?

  • Platz 1 bis 8: direkt im Achtelfinal
  • Platz 9 bis 24: K.-o.-Playoffs mit Hin- und Rückspiel um die restlichen acht Achtelfinalplätze
  • Platz 25 bis 36: ausgeschieden

Neu ist auch: Wer ausscheidet, wechselt nicht mehr in die Europa League. Das Aus ist endgültig.

Mehr Spiele, mehr Spannung?

Die UEFA verspricht sich vom neuen Format mehr attraktive Duelle bereits zu Beginn des Wettbewerbs. Statt sechs Gruppenspielen bestreitet jedes Team nun acht Partien, und Topteams treffen früher aufeinander. Kritiker bemängeln dagegen die zusätzliche Belastung für die Spieler, deren Kalender ohnehin schon voll ist.

Auch die Europa League und die Conference League setzen auf das neue Ligaformat. Damit verändert sich der gesamte europäische Klubfussball.

Der Final 2025

Das Endspiel findet am 31. Mai 2025 in München statt. Bis dahin werden viele Spiele gespielt, und am Ende der Ligaphase dürfte es spannend werden. Weil alle Teams in einer Tabelle stehen, können am letzten Spieltag gleich mehrere Partien gleichzeitig über das Weiterkommen entscheiden.

Was das für Spieler bedeutet

Mehr Spiele bedeuten weniger Trainingszeit. Profiklubs setzen deshalb verstärkt auf kurze, intensive Einheiten, in denen gezielt an einzelnen Techniken gearbeitet wird. Statt langer Trainingsspiele stehen oft Wiederholungen unter spielnahen Bedingungen im Vordergrund.

Für Amateure gilt das Gleiche, nur aus einem anderen Grund: Wer neben Job oder Schule trainiert, hat wenig Zeit. Umso wichtiger ist es, diese Zeit effizient zu nutzen.

Effizient trainieren wie die Profis

Ein Beispiel für eine kurze Technikeinheit, die du vor dem Mannschaftstraining einbauen kannst:

  • 5 Minuten lockeres Einspielen mit beiden Füssen
  • 10 Minuten Volleys aus drei verschiedenen Höhen, je 10 Wiederholungen
  • 5 Minuten Abschluss unter Zeitdruck: so viele saubere Schüsse wie möglich in 60 Sekunden

Mit dem VOLLEYCHAMP® lässt sich so eine Einheit ohne Zuspieler durchführen. Der Ball liegt auf 10, 20 oder 30 cm bereit, und du kannst die Höhe in Sekunden wechseln.

Warum jeder Punkt für die Schweiz zählt

Die Auftritte der Schweizer Klubs im Europacup sind nicht nur für die Vereine selbst wichtig. Jeder Sieg und jedes Unentschieden fliesst in die sogenannte UEFA-Koeffizientenwertung ein. Diese Rangliste entscheidet darüber, wie viele Startplätze ein Land in den europäischen Wettbewerben erhält und in welcher Runde die Teams einsteigen. Wenn YB, aber auch die Schweizer Vertreter in der Europa League und der Conference League gut abschneiden, profitiert davon der ganze Schweizer Fussball in den kommenden Jahren. Ein Grund mehr, auch als Fan eines anderen Klubs mitzufiebern.

Wir drücken YB die Daumen für die Ligaphase. Hopp YB, und viel Spass mit der neuen Champions League!

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