Der FC Basel ist Meister: Shaqiris Comeback-Saison - VOLLEYCHAMP.COM

Es ist vollbracht: Der FC Basel ist Schweizer Meister. Seit dem vergangenen Wochenende steht fest, dass die Basler den Titel nicht mehr verlieren können. Nach dem 5:2-Sieg gegen Lugano am Samstag reichte am Sonntag das 0:0 zwischen Servette und den Young Boys, um die Meisterschaft drei Runden vor Schluss zu entscheiden. Es ist der 21. Titel der Klubgeschichte und der erste seit 2017.

Eine überraschende Saison

Vor der Saison hatten nur wenige mit dem FCB als Meister gerechnet. In den Jahren zuvor hatte der Klub mit Unruhe, wechselnden Trainern und enttäuschenden Platzierungen zu kämpfen. Unter Trainer Fabio Celestini fand die Mannschaft zu neuer Stabilität und spielte über weite Strecken der Saison den attraktivsten Fussball der Liga.

Die Rückkehr von Xherdan Shaqiri

Einen grossen Anteil am Erfolg hat ein Rückkehrer. Im August 2024 kam Xherdan Shaqiri nach vielen Jahren im Ausland zu seinem Stammklub zurück. Was manche als Abschiedstournee eines Routiniers sahen, wurde zu einer der besten Saisons seiner Karriere. Mit seinen Toren, Vorlagen und Standards war er einer der prägenden Spieler der Liga. Sein linker Fuss sorgte immer wieder für Momente, in denen ein einzelner Ballkontakt ein Spiel entschied.

Was Shaqiris Saison zeigt

Shaqiri ist kein Sprinter, der Gegenspieler mit Tempo überläuft. Seine Stärke ist die Technik: der erste Kontakt, die Übersicht, die Präzision beim Abschluss. Er beweist, dass Technik nicht mit dem Alter verschwindet, sondern ein Kapital ist, von dem ein Spieler bis zum Karriereende profitiert. Gerade für Amateure, die nicht mehr die schnellsten sind, ist das eine wichtige Botschaft: Wer seine Technik pflegt, bleibt wertvoll.

Das Double ist möglich

Damit ist die Saison noch nicht vorbei. Am 1. Juni steht der FC Basel im Cupfinal im Berner Wankdorf. Gegner ist der FC Biel, der sich als unterklassiger Klub sensationell bis in den Final gekämpft hat. Gelingt dem FCB auch dort ein Sieg, wäre das Double perfekt. Für Biel wäre schon ein ehrenvoller Auftritt ein Erfolg, im Cup ist aber bekanntlich alles möglich.

Basel feiert

In der Stadt herrschte nach der Entscheidung ausgelassene Stimmung. Für viele junge Fans ist es der erste Meistertitel, den sie bewusst miterleben. Nach acht Jahren ohne Titel ist die Freude entsprechend gross, und der Barfüsserplatz dürfte wieder einmal zum Ort einer grossen Meisterfeier werden.

Was die Super League spannend macht

Die Saison hat gezeigt, wie ausgeglichen die Liga ist. Neben Basel kämpften lange auch Servette, die Young Boys und Lugano um die Spitzenplätze. Für Zuschauer ist diese Spannung ein Gewinn, und für die Klubs ein Ansporn, sich ständig weiterzuentwickeln.

Technik als Erfolgsrezept

Die Basler Meistersaison erinnert daran, dass Fussball letztlich ein Spiel der Technik ist. Ein präziser Pass, ein sauber getroffener Schuss, ein Freistoss ins Kreuzeck: Solche Momente entscheiden Meisterschaften. Und sie entstehen im Training durch tausende Wiederholungen.

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Ein Vorbild für die Junioren

Für die Nachwuchsabteilungen im ganzen Land ist eine solche Saison eine wunderbare Geschichte. Kinder, die im Stadion oder vor dem Fernseher sehen, wie ein Spieler mit Technik und Spielintelligenz eine Liga prägt, wollen das selbst ausprobieren. Trainer können diese Begeisterung nutzen, etwa mit kleinen Standard- und Abschlusswettbewerben am Ende des Trainings.

Herzliche Gratulation an den FC Basel zum Meistertitel!

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