Die Champions League biegt auf die Zielgerade ein. Nächste Woche beginnen die Halbfinals, und die Paarungen versprechen Spektakel: Arsenal trifft auf Paris Saint-Germain, der FC Barcelona auf Inter Mailand. Aus Schweizer Sicht besonders spannend: Im Tor von Inter steht Nati-Legende Yann Sommer.
Die Viertelfinals im Rückblick
Für die grösste Überraschung sorgte Arsenal. Die Londoner schlugen Titelverteidiger Real Madrid im Hinspiel mit 3:0 und gewannen auch das Rückspiel in Madrid. Unvergessen bleiben die beiden direkten Freistosstore von Declan Rice im Hinspiel, zwei Schüsse, die perfekt über die Mauer ins Tor zirkelten.
Inter setzte sich nach zwei engen Spielen gegen Bayern München durch. Barcelona hatte nach einem 4:0 im Hinspiel gegen Dortmund ein komfortables Polster, und PSG musste gegen Aston Villa im Rückspiel noch zittern, kam aber weiter.
Arsenal gegen PSG
Zwei junge, offensive Mannschaften, die beide den Titel noch nie gewonnen haben. Arsenal ist stark bei Standards und defensiv sehr stabil. PSG hat sich unter Trainer Luis Enrique zu einem Team entwickelt, das hoch presst und blitzschnell umschaltet. Das Hinspiel findet in London statt.
Barcelona gegen Inter
Barcelona begeistert mit Offensivfussball und Spielern wie Lamine Yamal, Raphinha und Robert Lewandowski. Inter ist dagegen eine der am besten organisierten Mannschaften Europas, die geduldig verteidigt und eiskalt kontert. Für Yann Sommer wird es eine Herausforderung: Barcelona gehört zu den torgefährlichsten Teams des Wettbewerbs.
Yann Sommer: Ruhe als Stärke
Yann Sommer ist für viele Schweizer Fans unvergessen, nicht zuletzt wegen seines gehaltenen Penaltys gegen Kylian Mbappé an der EM 2021. Bei Inter ist er ein wichtiger Rückhalt. Seine grösste Stärke ist die Ruhe: Er steht oft schon richtig, bevor der Schuss kommt, und strahlt Sicherheit auf seine Vorderleute aus.
Was Stürmer aus solchen Spielen lernen
Gegen Torhüter auf diesem Niveau reicht ein durchschnittlicher Schuss nicht. Die Tore in der Champions League fallen meist nach Abschlüssen, die präzise platziert sind, flach in die Ecken oder direkt genommen, bevor sich der Torhüter positionieren kann. Rices Freistösse zeigen, wie wichtig ein sauberer Treffpunkt ist: Er traf den Ball genau so, dass er über die Mauer stieg und rechtzeitig wieder fiel.
- Platzierung vor Härte: Ein Schuss in die Ecke ist gefährlicher als ein harter Schuss auf den Torhüter.
- Schnell abschliessen: Jede zusätzliche Ballberührung gibt dem Torhüter Zeit.
- Ruhe bewahren: Die besten Stürmer schiessen nicht hektisch, sondern kontrolliert.
Ruhende Bälle trainieren
Freistösse und Volleys haben etwas gemeinsam: Der Treffpunkt entscheidet über die Flugbahn. Wer gezielt an diesem Gefühl arbeiten will, sollte viele Wiederholungen unter gleichen Bedingungen machen. Mit dem VOLLEYCHAMP® geht das für Volleys besonders einfach, denn der Ball liegt immer auf derselben Höhe und du kannst dich ganz auf Treffpunkt und Fussgelenk konzentrieren.
Der Final in München
Das Endspiel findet am 31. Mai in der Münchner Allianz Arena statt. Ob es zu einem Final mit Schweizer Beteiligung kommt, entscheidet sich in den nächsten zwei Wochen. Wir drücken Yann Sommer jedenfalls die Daumen.
Schweizer im Europacup
Yann Sommer ist nicht der einzige Schweizer, der in dieser Champions-League-Saison eine Rolle spielte. Mehrere Nati-Spieler sind bei europäischen Spitzenklubs gesetzt und sammeln wertvolle Erfahrung auf höchstem Niveau. Für die Nationalmannschaft ist das ein grosser Gewinn, gerade mit Blick auf die WM-Qualifikation, die im Herbst beginnt.
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