Schalttag-Special: Die kuriosesten Rekorde im Fussball

Heute ist der 29. Februar, ein Tag, den es nur alle vier Jahre gibt. Passend dazu werfen wir einen Blick auf Fussballrekorde, die ebenso selten sind oder vermutlich nie wieder erreicht werden.

Das höchste Resultat der Geschichte: 149:0

Im Jahr 2002 endete in Madagaskar ein Ligaspiel zwischen AS Adema und SO l'Emyrne mit 149:0. Gewonnen hat dabei nicht etwa eine überragende Mannschaft: SO l'Emyrne protestierte gegen eine Schiedsrichterentscheidung aus einem früheren Spiel und schoss sich absichtlich ein Eigentor nach dem anderen. Der Rekord steht seither im Guinness-Buch, ist aber eher eine traurige Kuriosität.

31:0 im Länderspiel

Das höchste Resultat in einem offiziellen Länderspiel stammt aus dem Jahr 2001. Australien besiegte in der WM-Qualifikation Amerikanisch-Samoa mit 31:0. Stürmer Archie Thompson erzielte dabei allein 13 Tore, auch das ist ein Rekord für ein Länderspiel. Das Spiel trug später dazu bei, dass in Ozeanien und Asien Vorqualifikationen eingeführt wurden, damit solche Ungleichgewichte seltener werden.

Das schnellste Tor in einem Länderspiel

Nach nur rund acht Sekunden traf der Belgier Christian Benteke im Oktober 2016 in der WM-Qualifikation gegen Gibraltar. An einer WM-Endrunde hält Hakan Şükür den Rekord: Der Türke traf im Spiel um Platz drei der WM 2002 gegen Südkorea nach etwa elf Sekunden.

91 Tore in einem Kalenderjahr

Lionel Messi erzielte im Jahr 2012 für den FC Barcelona und Argentinien zusammen 91 Tore. Damit übertraf er den jahrzehntealten Rekord von Gerd Müller, der 1972 auf 85 Treffer gekommen war.

Kurioses in Kürze

  • Ein Tor direkt vom Anstoss ist erlaubt, kommt aber nur sehr selten vor.
  • Ein Einwurf, der ohne Berührung ins gegnerische Tor fliegt, zählt nicht. Es gibt Abstoss.
  • Eine Mannschaft braucht mindestens sieben Spieler auf dem Feld, sonst wird das Spiel abgebrochen.

Drei Rekord-Challenges für dein Training

Rekorde motivieren, das gilt auch im Kleinen. Mit diesen drei Challenges kannst du dich mit Teamkollegen oder Freunden messen:

  • Die Zehner-Serie: Wer bringt von zehn Volleys die meisten aufs Tor? Wer gleich hat, macht ein Stechen mit je drei Versuchen.
  • Die Zielscheibe: Häng in die beiden oberen Torecken je ein Leibchen. Ein Treffer aufs Tor zählt einen Punkt, ein Treffer ins markierte Eck drei Punkte.
  • Der schwache Fuss: Gleiche Regeln wie bei der Zehner-Serie, aber nur mit dem schwächeren Fuss. Hier entstehen oft die überraschendsten Ranglisten.

Schreib die Ergebnisse auf, zum Beispiel an eine Tafel in der Garderobe. Wer sieht, dass ein Kollege einen Punkt besser ist, trainiert automatisch etwas konzentrierter.

Und dein persönlicher Rekord?

Rekorde der Profis sind spannend, aber für deine Entwicklung zählt etwas anderes: dein eigener Fortschritt. Ein einfacher Test: Wie viele von zehn Volleys bringst du aufs Tor? Schreib dir das Ergebnis auf und wiederhole den Test alle zwei Wochen. So entsteht dein ganz persönlicher Rekord, den du Schritt für Schritt verbessern kannst.

Mit dem VOLLEYCHAMP® geht das besonders gut, weil der Ball bei jedem Versuch auf derselben Höhe liegt. Deine Resultate sind dadurch vergleichbar, und du siehst, ob dein Training wirkt.

Bis zum nächsten Schalttag im Jahr 2028 hast du jedenfalls genug Zeit, deinen Rekord zu knacken.

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