Morgen geht's los: Warum an der EM die Direktabnahme zählt - VOLLEYCHAMP.COM

Morgen ist es so weit: Mit dem Spiel Deutschland gegen Schottland in München beginnt die Europameisterschaft 2024. Die Nati startet am Samstag in Köln gegen Ungarn. Bevor der Ball rollt, werfen wir einen Blick zurück auf einige der schönsten Volley- und Direktschusstore der EM-Geschichte und darauf, was sie gemeinsam haben.

Marco van Basten, 1988

Das wohl berühmteste Volleytor einer Europameisterschaft fiel im Final 1988 in München. Der Niederländer Marco van Basten nahm eine hohe Flanke aus spitzem Winkel direkt und traf über den sowjetischen Torhüter hinweg ins lange Eck. Die Niederlande wurden damit Europameister. Viele halten dieses Tor bis heute für eines der schönsten der Fussballgeschichte.

Xherdan Shaqiri, 2016

Aus Schweizer Sicht unvergessen ist der Fallrückzieher von Xherdan Shaqiri im Achtelfinal der EM 2016 gegen Polen in Saint-Étienne. An der Strafraumgrenze, mit dem Rücken zum Tor, traf er zum 1:1-Ausgleich. Das Tor wurde später zu einem der schönsten des Turniers gewählt.

Was diese Tore gemeinsam haben

So unterschiedlich die Situationen waren, drei Dinge verbinden diese Treffer:

  • Mut: Beide Spieler haben nicht lange überlegt, sondern den Abschluss gesucht.
  • Timing: Der Ball wurde genau im richtigen Moment getroffen, nicht zu früh und nicht zu spät.
  • Automatisierte Technik: Für Nachdenken war keine Zeit. Die Bewegung musste sitzen.

Warum Direktabnahmen an Turnieren so wichtig sind

An grossen Turnieren stehen die Abwehrreihen meist kompakt. Klare Chancen sind selten. Umso wichtiger sind Momente, in denen ein Spieler einen Ball ohne Annahme aufs Tor bringt. Eine Direktabnahme lässt dem Torhüter weniger Zeit zum Reagieren und überrascht die Verteidiger, die mit einer Ballannahme rechnen.

Der Ball der EM 2024

Gespielt wird mit dem Ball „Fussballliebe“. Er enthält Technik, die jeden Ballkontakt in Echtzeit erfasst und dem Video-Schiedsrichter zum Beispiel bei Handspiel- oder Abseitsentscheidungen hilft.

Drei Übungen für die Direktabnahme

Wer selbst an seiner Direktabnahme arbeiten möchte, kann mit diesen drei Übungen beginnen:

  • Der ruhende Volley: Der Ball liegt auf einer kleinen Erhöhung. Du triffst ihn aus zwei, drei Schritten Anlauf mit dem Vollspann. Ziel ist ein flacher, harter Schuss.
  • Der Abpraller: Spiel den Ball gegen eine Wand und nimm ihn nach dem ersten Aufsetzen direkt. So trainierst du Timing und Körperhaltung.
  • Die Flanke: Ein Partner wirft dir den Ball aus der Hand auf Hüfthöhe zu. Du nimmst ihn direkt aufs Tor. Beginne mit leichten Würfen und steigere langsam das Tempo.

Bei allen drei Übungen gilt: Qualität vor Quantität. Lieber zehn konzentrierte Versuche als dreissig hektische. Und wenn ein Ball einmal über das Tor fliegt, ist das kein Problem. Genau aus solchen Fehlversuchen lernst du am meisten.

Unser Tipp für den EM-Sommer

Lass dich von den Profis inspirieren und probier die Techniken selbst aus. Starte mit einfachen Volleys aus geringer Höhe und arbeite dich nach oben. Mit dem VOLLEYCHAMP® geht das auch in der Halbzeitpause eines Public Viewings oder beim Grillabend mit Freunden: Wer trifft am häufigsten ins Ziel?

Und falls du am Samstag beim Spiel gegen Ungarn auf ein Volleytor der Nati hoffst: Wir auch. Vielleicht entsteht ja schon in Köln der nächste Treffer, über den man noch in Jahren spricht.

Wir wünschen allen eine tolle Europameisterschaft. Hopp Schwiiz!

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