Die Spannung war gross, als am vergangenen Freitag in Washington die Gruppen für die WM 2026 ausgelost wurden. Jetzt wissen wir es: Die Schweiz spielt in der Gruppe B gegen Co-Gastgeber Kanada, Katar und den Sieger eines europäischen Playoff-Wegs. Wer dieser vierte Gegner ist, entscheidet sich erst Ende März.
Die Gruppe B im Überblick
Kanada ist als Co-Gastgeber der prominenteste Gegner. Die Kanadier haben in den letzten Jahren grosse Fortschritte gemacht und verfügen mit Spielern wie Alphonso Davies über Tempo und internationale Klasse. Vor eigenem Publikum werden sie besonders motiviert sein.
Katar war 2022 Gastgeber der WM, schied damals aber in der Vorrunde aus. Seither hat sich das Team weiterentwickelt und zweimal in Folge den Asien-Cup gewonnen. Unterschätzen sollte man die Katarer nicht.
Der Playoff-Sieger kommt aus einer Gruppe mit Italien, Nordirland, Wales und Bosnien-Herzegowina. Die Halbfinals werden am 26. März, der Final am 31. März ausgetragen. Gut möglich, dass die Nati also auf den vierfachen Weltmeister Italien trifft, den sie an der EM 2024 bekanntlich mit 2:0 bezwungen hat.
Die Spiele der Nati
- 13. Juni: Katar – Schweiz in der Region San Francisco
- 18. Juni: Schweiz – Playoff-Sieger
- 24. Juni: Schweiz – Kanada in Vancouver
Das Spiel gegen Kanada in Vancouver dürfte zum Höhepunkt der Gruppenphase werden. Die Stimmung in einem vollen Stadion mit kanadischen Fans wird eine besondere Herausforderung.
Gute Chancen auf das Weiterkommen
Durch das neue Format mit 48 Teams erreichen nicht nur die beiden Gruppenersten die nächste Runde, sondern auch die acht besten Gruppendritten. Die Chancen auf die K.-o.-Phase sind also gut. Das Ziel der Nati dürfte aber höher liegen: An den letzten Turnieren hat die Schweiz bewiesen, dass sie mit den Besten mithalten kann.
Ein historischer Traum
An einer WM ist die Schweiz zuletzt 1954 im eigenen Land in einen Viertelfinal vorgestossen. Seither war meist im Achtelfinal Schluss. Diese Hürde endlich zu überwinden, wäre ein historischer Erfolg. Mit einer stabilen Abwehr, viel Erfahrung und hungrigen jungen Spielern ist das nicht unrealistisch.
Fan-Tipps für die WM
- Zeitverschiebung beachten: Spiele an der Westküste beginnen für Schweizer Zuschauer oft spät abends oder nachts.
- Reise früh planen: Wer live dabei sein möchte, sollte Flüge und Unterkünfte früh buchen. Die Distanzen zwischen den Spielorten sind gross.
- Public Viewing: In vielen Schweizer Städten wird es Möglichkeiten geben, die Spiele gemeinsam zu schauen.
Weihnachtsgeschenk für kleine WM-Stars
Bis zum WM-Start sind es noch ein halbes Jahr und einige Trainingseinheiten. Wer jemandem eine Freude machen will, der im Sommer vom WM-Tor der Nati träumt und selbst so schiessen möchte, findet mit dem VOLLEYCHAMP® ein passendes Geschenk. Volleys und Direktabnahmen lassen sich damit allein und ohne Zuspieler üben, im Garten, auf dem Platz oder in der Halle.
Die Vorbereitung beginnt jetzt
Bis zum ersten WM-Spiel stehen für die Nati noch Testspiele im März und im Frühsommer an. Trainer Murat Yakin wird diese Partien nutzen, um letzte Fragen im Kader zu klären und die Automatismen zu festigen. Für die Spieler gilt es, in ihren Klubs in Form zu bleiben und verletzungsfrei durch die Rückrunde zu kommen.
Fazit
Die Gruppe ist machbar, aber nicht einfach. Mit Co-Gastgeber Kanada, einem aufstrebenden Katar und einem möglichen Duell mit Italien wartet eine spannende Vorrunde. Der Countdown läuft. Hopp Schwiiz!