Wiederholung ist alles: Wie Kinder und Jugendliche Technik lernen

Die neue Saison hat begonnen, und in vielen Vereinen stehen neue Juniorinnen und Junioren auf dem Platz. Für Trainerinnen, Trainer und Eltern stellt sich die Frage: Wie lernen Kinder eigentlich Technik, und wie kann man sie dabei am besten unterstützen? Die Antwort hat viel mit Wiederholung zu tun, aber nicht nur.

Das goldene Lernalter

In der Sportwissenschaft wird oft vom „goldenen Lernalter“ gesprochen. Gemeint ist ungefähr die Phase zwischen acht und zwölf Jahren. In diesem Alter lernen Kinder neue Bewegungen besonders schnell und nachhaltig. Was sie jetzt verinnerlichen, bleibt oft ein Leben lang. Für den Fussball bedeutet das: Technik sollte in diesem Alter im Mittelpunkt stehen, nicht Taktik oder Kondition.

Warum Wiederholung so wichtig ist

Jede Bewegung, die wir lernen, wird im Gehirn gespeichert. Je öfter wir sie wiederholen, desto stabiler und automatischer wird sie. Ein Profi denkt bei einem Volley nicht mehr über Standbein, Oberkörper und Fussgelenk nach, die Bewegung läuft einfach ab. Dieser Zustand entsteht nur durch sehr viele Wiederholungen.

Das Problem im Vereinstraining: Oft hat ein Kind in einer Übung nur wenige Ballkontakte, weil es in einer langen Schlange wartet. Besser sind Übungen, in denen alle gleichzeitig aktiv sind und viele Wiederholungen bekommen.

Wiederholung ja, Langeweile nein

Kinder wollen spielen, nicht stundenlang das Gleiche üben. Gute Techniktrainings verbinden deshalb Wiederholung mit Abwechslung:

  • Kleine Wettbewerbe: Wer trifft öfter? Wer schafft mehr Ballkontakte?
  • Variation: Die gleiche Technik aus verschiedenen Positionen, mit beiden Füssen, auf verschiedene Ziele.
  • Kurze Einheiten: Lieber zehn Minuten konzentriert als dreissig Minuten zäh.
  • Spielformen: Die geübte Technik direkt in einem kleinen Spiel anwenden.

Fehler gehören dazu

Ein Kind, das einen Volley übt, wird den Ball oft verfehlen oder über das Tor schiessen. Das ist völlig normal und sogar wichtig. Aus Fehlern lernt das Gehirn, die Bewegung anzupassen. Trainer und Eltern sollten deshalb nicht jeden Fehlschuss kommentieren, sondern vor allem gelungene Versuche loben und den Mut zum Ausprobieren fördern.

Das richtige Feedback

Kinder können nicht fünf Korrekturen gleichzeitig umsetzen. Gib immer nur einen Hinweis, zum Beispiel: „Schau auf den Ball.“ Erst wenn dieser Punkt sitzt, kommt der nächste. Kurze, klare Anweisungen und Bilder helfen: „Mach das Fussgelenk hart wie ein Brett.“

Gleiche Bedingungen für den Anfang

Beim Erlernen einer neuen Technik ist es hilfreich, die Bedingungen zunächst konstant zu halten. Ein Ball, der immer auf derselben Höhe liegt, erlaubt es dem Kind, sich ganz auf die Bewegung zu konzentrieren. Erst wenn die Grundform sitzt, wird es schwieriger: Der Ball kommt aus der Luft, mit Tempo, von der Seite.

Der VOLLEYCHAMP® ist genau dafür gemacht. Die drei Höhen von 10, 20 und 30 cm erlauben einen schrittweisen Aufbau, und viele Kinder können nacheinander oder an mehreren Stationen schnell hintereinander üben. So entstehen viele Wiederholungen in kurzer Zeit, ohne dass jemand lange warten muss.

Tipps für Eltern

Eltern müssen keine Trainer sein, um ihre Kinder zu unterstützen. Oft reicht es, gemeinsam in den Garten zu gehen und den Ball ein paar Minuten hin und her zu spielen. Wichtig ist, dass das Kind Freude daran hat. Druck und übertriebener Ehrgeiz bewirken meist das Gegenteil.

Fazit

Technik entsteht durch viele Wiederholungen in einer Umgebung, in der Fehler erlaubt sind und Erfolge gefeiert werden. Wer Kindern diese Möglichkeit gibt, legt den Grundstein für eine lange Freude am Fussball.

← Zurück zu News

Bereit für deinen nächsten Traum-Volley?

CHF 39 · Gratis Versand in der ganzen Schweiz · 14 Tage Widerrufsrecht

Jetzt VOLLEYCHAMP® bestellen