Ende September wurde in Paris der Ballon d'Or verliehen, und der Gewinner heisst Ousmane Dembélé. Der Franzose von Paris Saint-Germain krönte damit eine Saison, in der er mit seinem Klub unter anderem die Champions League gewann. Bei den Frauen ging die Auszeichnung zum dritten Mal in Folge an Aitana Bonmatí vom FC Barcelona. Die Trophäe für den besten jungen Spieler erhielt erneut Lamine Yamal.
Vom Talent zum Weltfussballer
Dembélé galt schon früh als eines der grössten Talente Europas. Doch lange Zeit wurde seine Karriere von Verletzungen und Formschwankungen geprägt. In der vergangenen Saison fand er unter Trainer Luis Enrique zu einer neuen Rolle als zentraler Stürmer und wurde zum entscheidenden Spieler einer Mannschaft, die Europa dominierte.
Die besondere Fähigkeit: zwei starke Füsse
Was Dembélé von fast allen anderen Spielern unterscheidet, ist seine Beidfüssigkeit. Er schiesst, flankt und dribbelt mit links genauso wie mit rechts. Selbst Experten fällt es schwer zu sagen, welcher sein starker Fuss ist. Für Verteidiger ist das ein Albtraum: Sie können ihm keine Seite zustellen, weil er in beide Richtungen gleich gefährlich ist.
Warum Beidfüssigkeit im Strafraum so wertvoll ist
Im Strafraum bleibt oft nur ein Kontakt. Ein Ball, der auf den „falschen“ Fuss kommt, ist für die meisten Spieler eine verlorene Chance. Sie müssen den Ball erst auf den starken Fuss legen, und in dieser halben Sekunde ist der Verteidiger da. Ein beidfüssiger Spieler schliesst dagegen sofort ab, egal von welcher Seite der Ball kommt. Gerade bei Volleys und Direktabnahmen ist das ein enormer Vorteil.
Kann man Beidfüssigkeit lernen?
Ein gewisses Talent spielt sicher eine Rolle. Wie viel bei Dembélé Veranlagung und wie viel Training ist, lässt sich von aussen kaum sagen. Klar ist aber: Ohne unzählige Wiederholungen wird niemand mit beiden Füssen so sicher. Wer früh und konsequent beide Füsse trainiert, kann viel erreichen. Und auch wer später beginnt, kann seinen schwachen Fuss deutlich verbessern.
Fünf Übungen für den schwachen Fuss
- Wandpässe: Zehn Minuten täglich nur mit dem schwachen Fuss gegen eine Wand spielen.
- Jonglieren: Abwechselnd links und rechts, später nur mit dem schwachen Fuss.
- Dribbling: Einen Hütchenparcours nur mit dem schwachen Fuss durchlaufen.
- Flache Schüsse: Aus kurzer Distanz präzise in die Ecken zielen, ohne viel Kraft.
- Volleys: Vom ruhenden Ball auf niedriger Höhe beginnen und langsam steigern.
Der Volley mit dem schwachen Fuss
Der Volley ist die anspruchsvollste Technik für den schwachen Fuss. Hier müssen Standbein, Oberkörper, Fussgelenk und Timing perfekt zusammenspielen, und genau das fällt mit dem ungewohnten Fuss besonders schwer. Am Anfang hilft es, die Bedingungen so einfach wie möglich zu halten. Ein Ball, der ruhig auf einer festen Höhe liegt, gibt dir die Möglichkeit, dich ganz auf die Bewegung zu konzentrieren.
Mit dem VOLLEYCHAMP® kannst du genau das üben. Starte auf 10 cm, schiess zehn Volleys mit dem schwachen Fuss, und steigere die Höhe erst, wenn sieben von zehn Bällen sauber aufs Tor gehen. So entsteht Schritt für Schritt ein Volley, auf den du dich auch mit dem schwachen Fuss verlassen kannst.
Geduld zahlt sich aus
Den schwachen Fuss zu verbessern, braucht Zeit. Fortschritte zeigen sich nicht von heute auf morgen, sondern nach Wochen und Monaten. Wer aber dranbleibt, wird belohnt, vielleicht nicht mit einem Ballon d'Or, aber mit mehr Toren, mehr Selbstvertrauen und mehr Freude am Spiel.
Herzliche Gratulation an Ousmane Dembélé, Aitana Bonmatí und Lamine Yamal!